Riech- und Geschmacksstörungen

Riech- und Geschmacks­stö­run­gen

Bei einem eingeschränkten Geruchssinnn leidet auch häufig der Geschmackssinn. Erst dann merken wir häufig, wie wichtig beide Sinne im Alltag für uns sind. Jede Nahrungsaufnahme wird nur mit Genuss vollzogen, wenn wir Riechen und Schmecken können.

Lediglich fünf Geschmacksqualitäten (sauer, süss, salzig, bitter, fünfter Geschmacksinn: umami) werden mit der Zunge wahrgenommen. Jede weitere geschmackliche Wahrnehmung wird über den Geruchssinn erfahren, funktioniert also ausschließlich unter Einbeziehung der Nase! Nur 5% der Patienten, die sich wegen einer Riech- oder Schmeckstörungen vorstellen, haben eine messbare Schmeckstörung.

Ursachen für Störungen im Geruchs- und Geschmacksinn sind häufig abgelaufene Virusinfektionen, chronisch polypöse Veränderungen in der Nase/Nasennebenhöhle und andere zum Teil genetische Veränderungen sein. Auch neurologische Erkrankungen beginnen nicht selten mit Riechstörungen (z. B. bei der Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Alzheimer Erkrankung). Auch altersbedingt nimmt die Riechleistung stetig ab.

Zur Diagnostik einer Riech- und/oder Geschmacksstörung führen wir immer eine endoskopische Untersuchung der Nase/Nasennebenhöhle, ggfs. Röntgendiagnostik der Nasennebenhöhlen sowie eine orientierende Geruchs- und Geschmacksprüfung durch.


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